B
berlin79
Ich muss dich enttäuschen, das bin ich nicht. Ich finde es nur schlimm, wie verzerrt beim Thema Waffen die Wahrnehmung ist.
Ich bin nicht enttäuscht. Bin aber der Meinung, dass ich keine verzerrte Wahrnehmung bei dem Thema Waffen habe. Waffen sind Waffen und wozu man die sammeln muss oder zum Sport nutzen, erschließt sich mir einfach nicht.
Früher hatte ich als Kind ein Taschenmesser. Damit habe ich auch jede Menge Dinge gemacht, aber die Möglichkeit, das es eine Waffe sein könnte ist mir nicht mal in den Sinn gekommen. Damals kein Problem, heute würden einem direkt böse Absichten unterstellt.
Das Auto als Waffe wird dabei völlig unterschätzt. Damit bin ich bereits mehrfach bedroht worden und auch bewusst in Gefahr gebracht. Ein kleiner Fehler hätte fatale Folgen haben können. Und die Folgen für die Angreifer? Keine. Beim Taschenmesser würde heute direkt jeder fragen wofür ich es denn brauche. Bei einem Auto mit über 2 Tonnen Masse und/oder völlig überzogenen Motorleistungen wird diese Frage seltsamer weiser nie gestellt. Wobei ich nichts dagegen habe, wenn jemand der verantwortungsvoll damit umgeht.
Bei einem Taschenmesser würde ich niemanden fragen wozu er das hat. Anders sähe es bei einem Butterfly oder einer Machete oder Bajonett aus. Denn da ist der Grundgedanke ja wieder ein ganz ein anderer als bei einem Taschenmesser.
Ich fand beim Bund das Schießen immer ätzend. Die Knifteln waren schwer (damals noch G3), laut, der Rückstoß unerträglich und das putzen danach äußerst lästig. Ich hab auch immer mit Absicht daneben geschossen - weil ich es einfach sinnlos fand zu schießen. Andere waren ganz geil drauf. Wie gesagt... erschließt sich mir nicht.
Was das Auto angeht. Klar hast Du Recht. Mit 2 Tonnen Gewicht und wenig Hirn oder Aufmerksamkeitsspanne kann man eine Menge Schaden anrichten. Per se ist das Auto aber keine Waffe. Eine Walter 9mm hingegen schon...