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[Biete] Alte Räder/Rahmen/Teile

Ja, das LOOK ist verkauft… Bißchen tränendes Auge; man muss sich hin und wieder aber vielleicht auch mal von einem Rad trennen.
Das Hobby des Sohnes kostet ordentlich… der betreibt ambitionier Radsport 😂 Er kommt so langasam in Größenregionen, in denen ich nun auch schon mehr in seine Räder investiere als anfangs, da er diese nun auch länger fährt; die Wachstumsgeschwindigkeit nimmt langsam ab. Sein Wettkampf-Crosser ist in Größe S, ich fahre den fast gleichen Rahmen in Größe M und könnte mit entsprechender Anpassung auch fast S fahren.

Das kostet halt ordentlich; eigentlich immer mehr, als ich für seine alten Räder, die ich dann verkaufe, bekomme.

…und dann haben wir ein Dach, dass in den nächsten 3-5 Jahren saniert werden sollte. Für das LOOK habe ich aber eine Rückkauf-Option; vielleicht werde ich diese irgendwann wahrnehmen.
Wie wärs denn mit einem klassischen 10 fach Crosser um 2015 für den Sohn? Spart eine Menge ein und er lernt neue Klassiker zu schätzen
 

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Re: [Biete] Alte Räder/Rahmen/Teile
Wie wärs denn mit einem klassischen 10 fach Crosser um 2015 für den Sohn? Spart eine Menge ein und er lernt neue Klassiker zu schätzen
Im Gelände fährt der schon so „Teufelszeug“ mit Carbon und so… Davon bekomme ich ihn zumindest für die Bundesligarennen nicht mehr weg; kann ich auch voll nachvollziehen. Klassiker sind schön, fahren sich toll und machen auch Spaß. Im Wettkampf würde auch ich nicht auf aktuelles Material verzichten wollen. Sein Rad, mein Rad… seins sogar mit elektronischer Schalterei :o

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Mit dem Crosser wird er aber erstmal ein paar Jahre zurechtkommen, denke und hoffe ich. Ein neues Straßen-Wettkampfrad wird er wohl spätestens im Frühjahr 2026 brauchen.
 
Wenn das die Erfolgslogik ist, dann machen Klassiker absolut keinen Sinn mehr in der Garage.
Was meinst du mit “Erfolgslogik“? Eine Abhängigkeit zwischen Material und sportlichem Erfolg?

Ein starker, vielleicht sogar überlegener Fahrer, wird auch mit „veraltetem“ Material relativ weit vorne, vielleicht sogar ganz vorne mitfahren können. Andererseits wird ein schwacher Fahrer auch durch Top-Material niemals vorne mitmischen können.
Ich bin früher, als ich noch so richtig ambitioniert Rennen fuhr, meist so um die 20.000km im Jahr gefahren; das Ganze neben Vollzeitberuf (Kinder hatte ich da noch nicht). Das sind dann schon gewisse Entbehrungen und auch „Leiden“, wenn man sich bei Minusgraden morgens um 5 Uhr auf das Rad setzt, um 3-5h vor der Arbeit zu trainieren. Vor diesem Hintergrund mit dem ganzen Aufwand bei der „Optimierung seiner körperlichen Fähigkeiten“ will man im Wettkampf dann aber auch par-tout nicht den Gedanken haben, dass das Material, mit dem man unterwegs ist, nur zweitklassig sei bzw. dass mit besserem Material mehr drin gewesen wäre.

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Das war jetzt ein wenig “Hose-runter-lassen“; ein kleiner Einblick in meine (ehemalige) Sportler-Psyche. Das wird aber jeder für sich ganz individuell ausmachen müssen.

In Bezug auf max. Erfolg im Leistungs-orientierten Sport gebe ich dir Recht: Da macht es absolut keinen Sinn, Klassiker in der Garage stehen zu haben. Spaß machten diese aber trotzdem; ich fahre und trainiere durchaus gerne mit den alten Rädern.
 
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Nun ja, wer noch am Aufstocken seiner exclusiven Rahmensammlung mit feinsten französischen Pralinen ist, Look-Juwelen (ist es wirklich verkauft?😥) erwirbt, oder sich überteuerte modernen Sachen leistet, gibt natürlich deutlich mehr als 50€ pro Monat für sein Hobby aus. ;) :D Das gehört zur Wahrheit dazu. Aber im langfristigen Klassikervergleich (und da befinden wir uns ja hier) sieht die Sache anders aus:
Ich hatte für mich mal überschläglich gerechnet: Alle 13 Räder + 2 unfertige zusammengenommen haben seit Hobbybeginn 1981 üppig gerechnet ungefähr 18.000€ verschlungen. Und da sind immerhin Zahnärzte dabei. Zzgl. Verschleißteile/Ankäufe minus Verkäufe komme ich vielleicht auf maximal 23.000€.
Diese Summe geteilt durch 44 Jahre, geteilt durch 12 Monate ergibt eine durchschnittliche monatliche Belastung von gerade 43,56€. Nur Laufen als Hobby dürfte für den Klassikerfreund noch günstiger sein.
Im letzten Jahr hab ich nix mehr gekauft, dieses Jahr zwei C9 Ketten für gerade 56€ erworben, die wieder für Jahre reichen. Wenn ich das mit den schleppenden Verkäufen im letzten Jahr verrechne, mache ich mit dem Hobby theoretisch sogar ca. 10€ Gewinn pro Monat. @Oude Baas ist hiermit widerlegt. ;)
Reisekosten, Startgebühren o.ä. kommen natürlich zu dieser Rechnung ggf. noch dazu. Es könnte alles wieder über den Haufen werfen, wenn auch Urlaube mit Rad zum Hobby gerechnet werden.
Radklamotten, Schuhe, Helm, Brillen, Kuchenmehrbedarf usw. auch schon drin?
 
Wie realistisch würdet Ihr monatliche Ausgaben in Höhe von durchschnittlich ca. 240,- € für das Hobby halten?
(ausschließlich für die Anschaffung klassischer Räder, Rahmen und Teile, abzüglich der wieder veräußerten Dinge; also ohne Bekleidung, ohne Zubehör, ohne Veranstaltungen; und zwar über einen Zeitraum der letzten 7 Jahre)
 
Wie realistisch würdet Ihr monatliche Ausgaben in Höhe von durchschnittlich ca. 240,- € für das Hobby halten?
(ausschließlich für die Anschaffung klassischer Räder, Rahmen und Teile, abzüglich der wieder veräußerten Dinge; also ohne Bekleidung, ohne Zubehör, ohne Veranstaltungen; und zwar über einen Zeitraum der letzten 7 Jahre)
Grob über den Daumen, komme ich auf 180,-Euro, vielleicht auch 200,-Euro pro Monat. Könnte also passen.
Das Geld ist aber nicht weg, ich habe ja einen Gegenwert, vielleicht nicht komplett aber bisschen würde ich für mein Gerümpel wohl noch bekommen...
 
Ich bin in den letzten Tagen mit dem Rad zum Büro gefahren.
Heute war die vordere Leuchte defekt. Das Heimtasten durch den Wald nach Sonnenuntergang war spannend.
Gerade habe ich eine neue Leuchte bestellt.
Ja, das Hobby kostet aber im Moment lasse ich dafür das Auto stehen.
 
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