Nun ja, wer noch am Aufstocken seiner exclusiven
Rahmensammlung mit feinsten französischen Pralinen ist,
Look-Juwelen (ist es wirklich verkauft?

) erwirbt, oder sich überteuerte modernen Sachen leistet, gibt natürlich deutlich mehr als 50€ pro Monat für sein Hobby aus.

Das gehört zur Wahrheit dazu. Aber
im langfristigen Klassikervergleich (und da befinden wir uns ja hier) sieht die Sache anders aus:
Ich hatte für mich mal überschläglich gerechnet: Alle 13 Räder + 2 unfertige zusammengenommen haben seit Hobbybeginn 1981 üppig gerechnet ungefähr 18.000€ verschlungen. Und da sind immerhin Zahnärzte dabei. Zzgl. Verschleißteile/Ankäufe minus Verkäufe komme ich vielleicht auf maximal 23.000€.
Diese Summe geteilt durch 44 Jahre, geteilt durch 12 Monate ergibt eine durchschnittliche monatliche Belastung von gerade
43,56€.
Nur Laufen als Hobby dürfte für den Klassikerfreund noch günstiger sein.
Im letzten Jahr hab ich nix mehr gekauft, dieses Jahr zwei C9 Ketten für gerade 56€ erworben, die wieder für Jahre reichen. Wenn ich das mit den schleppenden Verkäufen im letzten Jahr verrechne, mache ich mit dem Hobby theoretisch sogar ca. 10€ Gewinn pro Monat.
@Oude Baas ist hiermit widerlegt.

Reisekosten, Startgebühren o.ä. kommen natürlich zu dieser Rechnung ggf. noch dazu. Es könnte alles wieder über den Haufen werfen, wenn auch Urlaube mit Rad zum Hobby gerechnet werden.