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Wie große Mengen Sportnahrung am Rad verstauen?

Das ist im Prinzip völlig egal was seine Messgeräte anzeigen. Am Ende entscheidet die Personenwaage. Und die hat ihn ziemlich schnell von 77 auf 71 gebracht, weil er zu wenig gegessen hat. Also muß er mehr KH futtern. Egal wie.
Ich würde etwas mehr auf Fett und Eiweiß bei den normalen Mahlzeiten setzen und vor/während/nach dem Training die KH hochziehen. Wenn du es verträgst: Milch ist super nach dem Training. Eiweiß und KH im richtigen Verhältnis und mit dem Fett kannst du die kcal justieren.
 

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Re: Wie große Mengen Sportnahrung am Rad verstauen?
Die Kalorien habe ich früher täglich getrackt, mittlerweile habe ich es gut im Gefühl und tracke meist nur noch einzelne Tage wie am Wochenende wo ich meinen wie oben beschriebenen Plan nicht so einhalten kann und die verbrauchten kcal recht hoch sind.

Am Wochenende ist es auch deutlich schwieriger auf die Kalorien gekommen, wenn ich um 9 losfahre und dann 4 Stunden unterwegs bin komme ich um 13 Uhr nach Hause. Gleichzeitig fehlen mir zu dem Zeitpunkt schon die 9Uhr und 12 Uhr Mahlzeiten die hinterher wieder aufgeholt werden müssen. Klar ist es am Wochenende weniger weil ich nicht Arbeite, aber Grundumsatz + 500kcal rechne ich trotzdem mindestens am Wochenende, plus natürlich die Aktivitätskalorien die am Wochenende deutlich höher ausfallen.

Ebenso versuche ich aktuell auch an den Ruhetagen bewusst etwas mehr zu essen, da mir gesagt wurde an Ruhetagen wird Energie zur Regeneration benötigt.

Auf die Waage stelle ich mich täglich am morgen nach dem Aufstehen. Das ist auch mein hauptsächlicher Indikator nach dem ich die Menge die ich esse richte.

Eiweiß esse ich aktuell rund 140g pro Tag und etwa 70g Fett.

Mir ist auch aufgefallen dass ich in letzter Zeit immer mal gegen 3-4 Uhr wach werde und der Magen knurrt obwohl ich tagsüber reichlich gegessen habe. Aber ob der Hunger ein Indikator für die Energiebilanz ist oder ob es Gewohnheit ist weis ich nicht wirklich.
 
Ich habe derlei Probleme nicht , eher andersherum, aber an deiner Stelle würde ich wohl jeden Tag 2 tafeln Schokolade oder ähnliche konzentrierte Kalorien in mich hineinschaufeln, die sind in 0, nix gegessen und bringen gut 1000 Kcal ohne Aufwand. Ich würde ausserhalb des Trainings den Schwerpunkt mehr auf Eiweiß und gesunde Fette legen. Wenn der von dir geschilderte Bedarf stimmt, dann verträgst du das auch, einfach mal ausprobieren. Dein Ernährungsproblem hast du nicht auf dem Rad sondern davor bzw. danach. Ich würde auch noch mal den Stoffwechsel überprüfen lassen, denn der scheint bei dir ja echt zu rasen.
 
Im Profiradsport werden bei GTs über drei Wochen Energie-Umsätze von über 7500kcal am Tag bewältigt, und zwar heutzutage (anders als früher), ohne dass es zu signifikanter Gewichtsabnahme der Sportler führt
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/sms.14271#
Wer die Berichterstattung der letzten Jahre verfolgt hat, ahnt, dass dies nicht sehr ohne ausgetüftelte Ernährungsstrategien auf dem Rad und rund um die Uhr geht.
Der hier diskutierte Kalorienverbrauch von 4400kcal ist zwar unzweifelhaft hoch für die Durchschnittsbevölkerung, sollte sich aber im Lichte der zuvor skizzierten Zahlen mit ein bisschen Aufwand bewältigen lassen. Wir wissen außerdem sehr genau, dass das Grundproblem bei der heutigen Ernährung im Allgemeinen nicht etwa in zu wenig Kalorien, sondern in einem Überangebot liegt. Die allermeisten Menschen in entwickelten Volkswirtschaften, auch die körperlich anstrengend arbeiten oder/und umfangreich Sport machen, haben daher eine Tendenz, zu viele Kcal zu sich zu nehmen.
Das Problem liegt bei Dir @Scar also eindeutig nicht an der Kalorienaufnahme auf dem Rad, sondern woanders. Ich finde dabei ehrlich gesagt schon Deine Detail- und Zahlenversessenheit bei dem Thema nicht unproblematisch und frage mich, ob das nicht zu Deinen Problemen maßgeblich beiträgt?
 
Mir ist auch aufgefallen dass ich in letzter Zeit immer mal gegen 3-4 Uhr wach werde und der Magen knurrt obwohl ich tagsüber reichlich gegessen habe.

Hast du manchmal Verdauungsprobleme, Durchfall, Verstopfung? Nachtschweiß? Trotz ausreichend Schlaf manchmal müde, unkonzentriert, körperlich weniger leistungsfähig?
 
Hast du manchmal Verdauungsprobleme, Durchfall, Verstopfung? Nachtschweiß? Trotz ausreichend Schlaf manchmal müde, unkonzentriert, körperlich weniger leistungsfähig?

Wo ich diesen Thread so lese und in meinen Hirn so der eine oder andere Podcast zum Thema kurz durchblitzt, würde ich jetzt medizinisch mal in Richtung Hormone gucken, ggf. auch ein Red-S in Betracht ziehen? Das ploppt so in meinen Gedanken auf, wenn ich das alles lese.

Ist defintiv nen Schuss ins Blaue aber ich wollte den Gedanken einfach mal plazieren.

VG!
 
Was ich an der Frage, wie man zunehmen kann, nicht so recht verstehe:
Wenn ich zunehmen wollte, würde ich einfach Abends nach dem nicht versorgten Training eine Tüte Kartoffelchips mit zwei Bier (oder Saft/Fanta) runterspülen. Das sättigt null und geht auch noch nach der Tiefkühlpizza mit extra Käse als Post-Workout. Bis zum nächsten Training ist auch das Bauchweh wieder weg. "Train your gut" heißt es, wenn die Leute 120g Industriezucker pro Stunde fressen sollen, warum nicht wenn Fettmangel das Problem ist.

Nichtmal Bodybuilder können Muskelmasse zulegen ohne dabei ihren Körperfettanteil auf 15-20% zu erhöhen (Massephase). Sobald die unter 10% gehen, brauchen sie 5-7 Trainings pro Woche, um den Muskelabbau so zu verlangsamen, dass bis zum Wettkampf noch was übrig ist. Woher kommt die Idee, man könnte zunehmen ohne dabei deutlich fettiger zu essen? Fett ist die evolutionär großartige Möglichkeit, am meisten Energie mit dem wenigsten Sättigungsgefühl aufzunehmen. Nur ein Körper im Energieüberschuss ist in der Lage, langfristig Muskelmasse aufzubauen (und wahrscheinlich willst Du das ja eigentlich). Irgendwann kannst Du den KFA ja wieder senken, da scheinst du den Vorteil zu haben, dass es dir eher leichter fällt als anderen.

Die ausreichende Versorgung mit Kohlenhydraten während der Belastung wird dagegen eher Leuten wie mir empfohlen, die ansonsten auf absinkenden Leberglykogenspiegel mit nicht enden wollendem Hungergefühl reagieren. Ich nehme also eher zu, wenn ich während der Fahrt keine Kohlenhydrate zu mir nehme. Da wach ich dann nachts auf und leere wie ein Berserker den Kühlschrank.

Ernährungsberater*innen empfehlen Leuten, die zunehmen wollen, irgendwie immer dasselbe wie Leuten, die abnehmen wollen (Nüsse, viel Ballaststoffe, Eiweiß. Kohlenhydrate dann, wenn sie gebraucht werden). Warum eigentlich?
 
Was wäre wenn dem so wäre?
Mögliche Indikatoren für ein onkologisches Thema. Am Anfang vom Thread stand auch, dass der Gewichtsverlust sehr schnell und überraschend stattgefunden hat - als Ursache war der Wechsel vom Laufen zum Radfahren genannt.

Wenn mehrere unspezifische Symptome zusammenkommen, schadet es nicht, das fachärztlich abklären zu lassen.
 
@Scar also eindeutig nicht an der Kalorienaufnahme auf dem Rad, sondern woanders. Ich finde dabei ehrlich gesagt schon Deine Detail- und Zahlenversessenheit bei dem Thema nicht unproblematisch und frage mich, ob das nicht zu Deinen Problemen maßgeblich beiträgt?

Das würde ich nicht ausschließen ich messe viel, vergleiche viel von den Daten in und um das Training. In gewisser Weise könnte man hier bestimmt eine Sucht unterstellen. Es entwickelt auch einen Gewissen zwang, wenn man Abends mal nachtrackt und festellt oh da fehlen heute noch 500kcal und dann anfängt diese noch irgendwie reinzuhauen.

Hast du manchmal Verdauungsprobleme, Durchfall, Verstopfung? Nachtschweiß? Trotz ausreichend Schlaf manchmal müde, unkonzentriert, körperlich weniger leistungsfähig?

Die Probleme kenne ich eigentlich nicht. Nachtschweiß kommt nur manchmal nach sehr anstrengenden Einheiten oder Wettkämpfen vor, aber nicht regelmäßig.

Red-S hab ich schonmal gelesen, denke nicht dass es in die Richtung geht. Ich habe eigentlich keine direkten Symptome dafür und auch die FTP entwickelt sich wieder konstant. Auch die Energie im Training ist da und die Müdigkeit würde ich als normal einstufen.

Hier ist es vielleicht interessant dass meine FTP während dem Gewichtsverlust trotz qualitativ gutem Training um 15w gefallen ist. Seitdem ich versuche deutlich mehr zu essen entwickelt sich die Leistung allerdings wieder gut und ich hab mehr drauf gepackt als ich verloren hab. Aber das wäre eigentlich ein Zeichen dass aktuell die Muskelmasse der Limitierende Faktor ist oder?
 
Vormittags und Nachmittags zum Kaffe je ein Oat Cake?
Sind lecker, haben rund 370kcal pro Cake und kannst du easy transportieren, in der Hosentasche mitführen.
Nachteil: kosten rund 2€ das Stück..

https://www.bodylab24.de/oatcake-12x80g.html

Die kenne ich habe mich früher bei langen Laufeinheiten mit 5h+ oft mit den Sven Jack versorgt. Das wäre auch in der Tat eine gute Option fürs Training, relativ klein und hohe Kaloriendichte. Nur etwas schwer runter zu bekommen.
 
200g Erdnüsse + eine Tüte Gummibärchen sind 2000 kcal und in 10 min zu essen. Keine Zeit zum Essen kann ich nicht nachvollziehen.
Immer dran denken, dass man nicht bei allem von sich auf andere schließen kann. Andersrum kann ich nicht nachvollziehen wie man diese Sachen mal eben wegfressen kann. Da würde ich allerspätestens bei der Hälfte kotzen, obwohl ich beides geschmacklich mag.

Hier also mal eben nen Spruch raus hauen, dass sein Problem nicht nachvollziehbar ist, hilft kaum weiter ;)
 
Die kenne ich habe mich früher bei langen Laufeinheiten mit 5h+ oft mit den Sven Jack versorgt. Das wäre auch in der Tat eine gute Option fürs Training, relativ klein und hohe Kaloriendichte. Nur etwas schwer runter zu bekommen.

Ich würde die halt während der Arbeit essen, da ich salop sagen würde, dein Problem eher bei deiner körperlichen Arbeit in Zusammenhang mit Energieverbrauch des Körpers besteht und anschliessend durch das Radfahren verstärkt wird.
Wenn du es schaffst während der Arbeit ein Defizit zu vermeiden (und ich tippe auf ein solches anhand von nur 2 Mahlzeiten ggü. 9 Stunden anstrengender Arbeit) dann wird auch das Radfahren nicht so heftig, respektive würden da dann die "normalen" Mengen Zuführung reichen.

Ansonsten kannst du dir auch weight gainer Pulver kaufen, zwei Shakes mitnehmen und diese zur Pausenzeit / Zwischendurch mit Wasser anmsichen und trinken.
 
Also ich habe wie viele andere hier Büroarbeit.
Wenn ich aber Richtung Frühjahr, vor allem Sommer mehr km ballere UND teilweise noch Intensität, dann wird es bei mir auch schon mal enger. Mein Stoffwechsel + Diabetes sorgt dafür, dass ich schon immer recht dünn war. Hat sich ab 40 langsam geändert :D .
Jedenfalls: ich würde nach der Radfahrt entweder direkt mehr essen und dann noch ein Abendessen. Oder nach dem Abendessen sagen wir mal 2 Stunden später noch mal was. Oder vielleicht sogar beides.
Ich stehe zwar später auf, aber fast 12 oder eben 11,5 Stunden ohne was zu Essen, hmm. Da fällt dann vielleicht noch die Phase des Muskelauffüll-Effekts hinein.
Das muss noch nicht mal "Schrott" sein, was man sich reinballert. Bei harter Arbeit und hartem Training aber ... ja was soll ich sagen: warum nicht. Da muss vielleicht noch n Stück mehr rein. Oder eben tagsüber noch paar Happen / Snacks mehr.
 
Also für lange Touren mixe ich mir im Thermomix Maltodextrin+Fructose+zitronensaft und bissl wasser. Das kommt dann in 2 Softflask a 250ML für wirklich lange tage. Da habe ich dann 500 Gramm Carbs dabei. In den Pausen kommt das Gel dann in die Flasche, das ich dort wieder 100 Gramm drin habe. Das ist für mich die platzsparenste Lösung. Vorteil löst sich auch deutlich besser als Pulver teilweise.
 
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