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RRN Wintertraining 24/25: Der Sabbelthread

Ich habe bei den Radmarathons meine Maltobeutel dabei ca. 60g je Beutel mit ne Prise Salz. Bei den RM gibt es ja immer Stationen an denen man die Flüssigkeiten nachfüllen kann (Wasser, Saft) . 2 Notriegel habe ich noch dabei und sonst verpflege ich mich noch an den Stationen, da gibt es auch mal ein Käsebrötchen und Kuchen.
 
Ein langer Tag auf dem Rad schön beschrieben. :daumen:


(Warum nimmst Du die Pulvermischung trocken mit bzw welchen Vorteil siehst Du damit? Ich misch mir es gelähnlich bzw etwas dicker an und füll es in zwei Softflasks, dann portionsweise in die Flasche und mit Wasser mischen. Vielleicht ist Deine Variante ja besser?)
Einfach, weil das Wasser auch im Gel mehr wiegt als 1-2kg Zucker pur, die so eine lange Tour einfordern. Mach ja mindestens alle zwei Stunden an einer Trinkwasserquelle halt, da kann ich auch mal etwas pur trinken gegen etwaigen zusätzlichen Durst. Salz bzw. Natrium in Form von Natron hab ich bissl was in der Mischung mit drin, ist tatsächlich wichtig. Total ok, wenn man feste Nahrung unterwegs zukauft. Da gibt es ja unterschiedliche Vorlieben auch im Profi-Ultracycling-Bereich. Strasser versorgt sich ab zwei Tagen vor seinen Events rein flüssig, dann muss er auch nicht kacken unterwegs.
 
Das ist ja krass, wusste gar nicht, das man (ihr) so lange mit dem Rad fahren könnt bzw. wollt.
Wie regelt ihr das mit der Ernährung, das sind ja Unmengen, bzw. welche Ladestrategie fahrt ihr?

Bis 300km empfinde ich als unkritisch, da muss man/ich nichts besonderes machen/beachten. Ich habe mir von Cyclite eine Rahmentasche gekauft, damit ich das Trikot nicht so vollstopfen muss. Ansonsten hab ich so 6 Riegel dabei, 2x 1L Flaschen mit Wasser/Pulver und noch 2x Zusatzpulver, wenn ich zum Beispiel am Friedhof Wasser nachfülle. Die Riegel sind ziemlich kompakt und bieten 500 kCal pro Riegel. Da es auch viele Geschmacksrichtungen gibt, finde ich es auch sehr abwechlungsreich. Gels habe ich auf solchen Fahrten nie dabei. Hab gemerkt, dass ich die da nicht brauche, da ich lange Fahrten nie am Limit fahre.
 
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Bis 300km empfinde ich als unkritisch, da muss man/ich nichts besonderes machen/beachten. Ich habe mir von Cyclite eine Rahmentasche gekauft, damit ich das Trikot nicht so vollstopfen muss. Ansonsten hab ich so 6 Riegel dabei, 2x 1L Flaschen mit Wasser/Pulver und noch 2x Zusatzpulver, wenn ich zum Beispiel am Friedhof Wasser nachfülle. Die Riegel sind ziemlich kompakt und bieten 500 kCal pro Riegel. Da es auch viele Geschmacksrichtungen gibt, finde ich es auch sehr abwechlungsreich. Gels habe ich auf solchen Fahrten nie dabei. Hab gemerkt, dass ich die da nicht brauche, da ich lange Fahrten nie am Limit fahre.
Das hört sich gut an, die Streckenlänge ist vielleicht in Zukunft auch mal was für mich. Der Tipp mit den Riegeln auch super, bestelle ich mir gleich mal.
 
Einfach, weil das Wasser auch im Gel mehr wiegt als 1-2kg Zucker pur, die so eine lange Tour einfordern. Mach ja mindestens alle zwei Stunden an einer Trinkwasserquelle halt, da kann ich auch mal etwas pur trinken gegen etwaigen zusätzlichen Durst. Salz bzw. Natrium in Form von Natron hab ich bissl was in der Mischung mit drin, ist tatsächlich wichtig. Total ok, wenn man feste Nahrung unterwegs zukauft. Da gibt es ja unterschiedliche Vorlieben auch im Profi-Ultracycling-Bereich. Strasser versorgt sich ab zwei Tagen vor seinen Events rein flüssig, dann muss er auch nicht kacken unterwegs.

OK - den Gewichtsaspekt hatte ich da noch nie beachtet. Und wenn Salz fehlt merk ich das auch immer; ich mach mir da in meine Pulvermischung gleich Salz und noch bissl basische Mineralienmischung (Calzium, Kalium, u. ä.) mit rein. Bei längeren Strecken dann auch so daß ich zwischendrin mal z. B. Bananen oder beim Bäcker einkaufe.

Und mir wäre der Gedanke von Strasser nie in den Sinn gekommen, über den "Zeitaspekt" nachzudenken. 😄
 
Waaahnsinn!
Verrätst du noch dein Rezept? Ich sag es auch nicht weiter 🤐.
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Ich probiere immer etwas rum. So ist es aktuell, ca. 40-80g pro Flasche (0,7) gehen damit gut.

Bei mehr Kohlenhydraten pro Flasche/Stunde müsste man den Fructoseanteil erhöhen, wird dann aber zunehmend süßer (https://www.mysportscience.com/post/the-optimal-ratio-of-carbohydrates). Oder man macht weiter 60g rein und isst weitere 60g feste KH (Haushaltszucker hat 1:1 Verhältnis Fructose:Dextrose).

Nächstes Mal probiere ich 10:30 Zitronensäure:Natron, damit es nicht mehr so schäumt bei 90g. Chemisch wird aus 192 Anteilen Zitronensäure und 252 Anteilen Natron Brausepulver (CO2 und Natrium(citrat))(https://de.wikipedia.org/wiki/Brausepulver). Damit die Zitronensäure nicht mehr im Getränk ist, sondern eher das basische Natron/Bicarbonat überwiegt, mach ich etwas mehr Natron. Bicarbonat kann die Performance zwar etwas steigern, da braucht es aber wohl viel größere Mengen (https://www.mysportscience.com/post/sodium-bicarbonate-cheap-and-effective).
Salz/Natrium ist schon wichtig, Tafelsalz ist aber auch in kleinen Mengen durchaus geschmacksintensiv. Nicht überraschen lassen, wegen des Natriumanteils kann der Körper vorübergehend deutlich besser Flüssigkeit halten und wenn ich direkt nach dem Training auf die Waage steige, zeigt die bei mir deutlich mehr an als wenn ich nur Wasser trinke.

Was ich für die Langstrecken auch noch testen will, ist etwas Eiweißpulver.

Das mit dem großen Geschäft unterwegs will ich auch lieber vermeiden, ich zwack mir aber zur Sicherheit ein paar Feuchttücher vom Kind ab. Ist weniger eine Zeitfrage, sondern mehr Logistik und Hygienegefühl.
 
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Die Aufnahmen kann man trainieren. Ich hatte am Sonntag auf einer 3h Einheit wo ich 1:20 im Bereich 300Watt plus war, L4 Bereich bei mir, 120Gr.carbs/h. Pro Flasche 750ml 90Gr Malto+60Gr. Fructose mit 20ml Zitronensaft um die Süße bisschen rauszubekommen und 3 Gels mit je 20 Gramm Carbs. Ohne Probleme vertragen. Aber solche Mengen muss man ab und zu im Training auch halt trainieren, idealerweise auch unter Belastung wo das Zeug wirklich direkt durchgeht.
 
gestern Abend den -wie wurde s hier schon gennant- "Lattenzaun" (aka drei Set à 8 x 1 Minute) aus Woche 21 abgefahren; die Hälfte mit stramm Gegenwind. Bei Rückenwind langt die größte Übersetzung fast nicht und gegen den Wind fehlen fast die kleinen Gänge (ok, nicht ganz).
Warum ist gegen den Wind bei gleicher Leistung trotzdem so kagge 🤪

Und heute Abend dann die drei Set 10 x 40/20'' - und die Wettervorhersage steht bei ca 40-45 km/h Wind aus Ost, also wieder wahrscheinlich die Hälfte "dagegen" 🥴 Hoffentlich wird der Wind morgen weniger 😄

(Memo1 an mich: optimale Testverhältnisse für ein Aerorad - Memo2: hast aber keins)
 
Tipp des Tages: schön Warmfahren und immer dran denken, wer später bremst ist länger schnell, bringen wir die Smart Trainer zum Glühen 🏁
 
Tipp des Tages: schön Warmfahren und immer dran denken, wer später bremst ist länger schnell, bringen wir die Smart Trainer zum Glühen 🏁
:bier: Im Moment fühlt es sich noch nicht danach an heute den Leistungstest zu fahren. Aber,... wir werden sehen was der Tag so bringen wird. In diesem Sinn allen einen schönen Arbeitstag.
 
Ich weiß noch nicht wann ich den Test fahre, gestern war Vereinsausfahrt, war ne ziemliche Ballerei über 70 km.
Ichbrauche jetzt wohl erstmal 2 Tage bis ich den Test fahre
 
Eine kleine Kritik aber vielleicht geht's da auch nur mir so😅 Die Prozentwerte für die HIT bzw MIT Einheiten ein bisschen niedriger Angeben vor allem am Anfang. Hochregeln kann man im Laufe der Zeit ja wenn man die Einheiten mal geschafft hat. Bei neuen Einheiten musste ich dann teilweise abbrechen bzw stark runtergehen. War irgendwie bisschen demontivierent für mich.
Kam auch bis zum Schluß nicht an die Prozentvorgaben ran aber da kannte ich die meisten Einheiten ja schon.
So wurde das bei den MIT-Einheiten doch gemacht. Die ersten hatten niedrigere % als die letzten im März.
Bei HIT hat Hubschraubär schon immer gesagt, dass jeder für sich selbst anpassen muss, außerdem um max. 5 W erhöhen zum jeweils vorherigen Block. Manche Teilnehmer kamen mit den vorgegebenen % der langen HIT-Intervalle zurecht, manche haben bei den 40/20 sogar erhöht. Bei den 4x8 habe ich nie mehr als Faktor 98 % geschafft, ist doch kein Problem.
 
Haben andere eigentlich auch vor, in den nächsten Wochen ein paar Brevets zu machen? Bei mir stehen Mitte Mai 400km und Ende Mai 600km an, im Juli dann ein 24h-Event. Längste Einheit dieses Jahr waren 5h auf der Rolle, letztes Jahr im August einmal 420km gefahren, aber bewusst sehr konservatives Pacing, um auf keinen Fall einzubrechen (IF insgesamt inkl. Pausen bei 0,6 über 21 Stunden brutto).
Werde auf jeden Fall noch mindestens einmal 8h+ fahren wollen vorher sowie eine 5-6h Nachtfahrt und eine 5-6h Schlecht-Wetter-Fahrt, um neues Licht, Kleidung, etc. zu testen. Macht man sowas dann eher auf den bekannten 45% pVO2max und das Intervall-Training an anderen Tagen oder schon spezifischer als kleine Challenge mit dem Anspruch, dabei auch mal die Intensity-Factor-Schraube anzuziehen?
Auf jeden Fall locker fahren.
 
Bei mir wirds erst mal keinen letzten Test geben🥲
Hab mir eine Erkältung eingefangen und lass den Test mal aus werd dann wenn es geht wieder mit LIT bzw einer LIT Woche anfangen.
dann mal gute Besserung

...
Bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden war aber teilweise sehr hart.
dem schließe ich mich an, wenn bei mir auch noch zwei Wochen fehlen. Es ist positiv erschreckend bei welchen Geschwindigkeiten ich im Moment locker rollen kann. Gerade gestern wieder nach den 3 Set 10 x 40/20: da denkst Du im letzten Durchgang "komm ich noch heim" und dann nach zwei, drei Minuten - easy weiterrollen um die 170W.

Die Organisation und der Austausch hier war der Hammer 👍
das kann ich auch nur unterstreichen - schlichtweg grandios von euch Planern/Organistoren, vor alem unter dem ehrenamtlichen Aspekt. Und der Diskurs fair, informativ, lehrreich und klasse.

Eine kleine Kritik aber vielleicht geht's da auch nur mir so😅 Die Prozentwerte für die HIT bzw MIT Einheiten ein bisschen niedriger Angeben vor allem am Anfang. Hochregeln kann man im Laufe der Zeit ja wenn man die Einheiten mal geschafft hat. Bei neuen Einheiten musste ich dann teilweise abbrechen bzw stark runtergehen. War irgendwie bisschen demontivierent für mich.
Kam auch bis zum Schluß nicht an die Prozentvorgaben ran aber da kannte ich die meisten Einheiten ja schon.
(nur kurz mein Gedanke dazu:
für mein Verständnis war das der Ansatz eine Steigerung der Intensitäten angepaßt an die persönlichen Verbesserungen abzubilden. Das kann für alle nie komplett passend sein aber für mich hat´s gut geklappt (bin/war aber auch nur A-Team) - hab aber auch bei intervals die W-Werte nach den Tests immer 5 W niedriger eingetragen. Das hat dann outdoor mit "Überschuß" funktioniert und die paar Male auf der Rolle eigentlich gerade passend. Würde ich wieder so machen.)
 
Alles andere wäre eine Überlastung und 400km oder mehr sollte man auch im Event immer LIT fahren. Alles andere verbrennt zu viele KHs und rächt sich hintenraus.
achso, ja klar. LIT will ich ja nicht verlassen, es ging mir nur darum, ob ich statt 40-45% pVO2max mal Richtung 50-55% komme und das auch gezielter trainiere. Also statt 180 Watt dann Richtung 200 Watt.
 
achso, ja klar. LIT will ich ja nicht verlassen, es ging mir nur darum, ob ich statt 40-45% pVO2max mal Richtung 50-55% komme und das auch gezielter trainiere. Also statt 180 Watt dann Richtung 200 Watt.
Die 20-30w machen auf die Strecke halt ne ordentliche Mehrbelastung aus.
Ich bin da selber versucht den LIT Bereich so weit oben wie möglich zu fahren, aber am Ende ists immer noch "nur" ein Brevet und ich möchte danach nicht mehrere Tage pausieren müssen durch Überlastung, sondern dann fahre ich in der Tat lieber im niedrigeren LIT Bereich und bin in der Lage die folgenden Tage ebenfalls zu fahren. Ich glaube da ist es sinnvoller, die Schwelle nach oben zu schrauben, damit sich dein LIT Bereich einfach generell erhöht, statt am oberen Ende zu fahren.

In einem Rennen ist das was anderes. Ich fahre in 4 Wochen ein Gravelrennen um die 155km, da wird über große Teile wohl SweetSpot gefahren. Aber danach plane ich mir auch mehr Ruhe ein.
 
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