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[Suche] Alte Räder/Rahmen/Teile

nach vierzig Jahren Zusammenarbeit geht man zum Betriebsrat ( Rahmenbauer ) u findet eine sozialverträgliche Lösung ( Neues Ausfallende ).

Die Analogie überzeugt mich nicht so recht, aber Reparatur: ist mir sehr sympathisch. Aber ist das bei dem Rahmen nicht außer Verhältnis & sollte der Rahmenbauer nicht weit jenseits seiner Möglichkeiten mit denkmalpflegerisch wichtigeren Aufgaben ausgelastet sein? Auf jeden Fall werde ich den Rahmen jetzt doch noch mal den Fahrradfritzen zeigen & fragen, ob die dafür vielleicht tatsächlich ihre Lötlampe entzünden würden.
 

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Re: [Suche] Alte Räder/Rahmen/Teile
Schön wär's ja. Ich glaube aber, es war eher die Schwäche des Ausfallsendes Ursache für den Bruch...
Also das sieht für mich mehr nach einem Dauerbruch aus. Die Bruchflächen sind matt & oxidiert. Was mich wundert daß so gar keine blanke Stelle zu sehen ist. I.d.R. läuft ein Dauerbruch so ab: ein Riss vergrößert sich langsam und irgendwann ist das Material so geschwächt daß der Rest am Stück reißt- Gewaltbruch und der ist dann blank weil der Bruch frisch ist. So kann man auch feststellen warum etwas den Geist aufgegeben hat. Einmalige, große Überlastung - Gewaltbruch = Bruchfläche komplett blank.
Dauerhafte, kleine bis Mittlere Überlastung = Bruchfläche Matt & oxidiert mit kleinen, blanken Rest.
Daraus kann man dann Schlüsse ziehe ob man da konstruktiv eingreift oder mit mehr Bedacht benutzt.
Aber nach knapp 40 Jahren ist auch mal gut, statistisch geht man von 5 Jahren durchschnittlicher Nutzung eines Rades aus.
 
Die Analogie überzeugt mich nicht so recht, aber Reparatur: ist mir sehr sympathisch. Aber ist das bei dem Rahmen nicht außer Verhältnis & sollte der Rahmenbauer nicht weit jenseits seiner Möglichkeiten mit denkmalpflegerisch wichtigeren Aufgaben ausgelastet sein? Auf jeden Fall werde ich den Rahmen jetzt doch noch mal den Fahrradfritzen zeigen & fragen, ob die dafür vielleicht tatsächlich ihre Lötlampe entzünden würden.
Frag mal bei Stammel in Köln.
Der ist recht handfest.
Ein Neuanfang ist aber was Schönes ;)
Hat alles seine Berechtigung.
 
Aber Stammel ist der Typ von Rahmenbauer den man mit sowas behelligen kann. In B gibt es einige stylische gehypte Läden, da braucht man mit so einem einfachen Rahmen nicht auflaufen. Man braucht einen hemdsärmeligen Hinterhof Handwerker. Der macht das i.d.R. gut & günstig. Farbe pinselst du selbst drauf und dann bist Du mit 50-60€ m.E. davon.
Such den Handwerker wie einen Wodka aus: je einfacher die Pulle gestaltet ist, um so besser der Inhalt.

Aber die Reparatur ist natürlich auch zu den von mir gennaten Beträgen mehr Liebhaberei als wirtschaftlich.
 
Suche Rahmenset Peugeot Competition 4000 ( und nichts anderes ) aus 1998 in RH 52 - Danke.

comp.png
 
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Auf jeden Fall werde ich den Rahmen jetzt doch noch mal den Fahrradfritzen zeigen & fragen, ob die dafür vielleicht tatsächlich ihre Lötlampe entzünden würden.

Das machen Sie zwar nicht, aber: Sie schweißen das Ausfallende zusammen, müsste halten, sagen sie & geht, weil der Bruch weit genug von der Verlötung in Sitz- und Kettenstrebe weg ist, so dass die jeweils zubleiben. Ich glaube, das ist eine dem Rahmen und mir angemessene Lösung. Mit anderen Worten: Suche ist erledigt. Danke Euch für alle Hinweise!
 
Hat jemand eventuell n Faltrad günstig abzugeben oder ein Kauftipp?

Hab jetzt schon gelesen, dass die Dahons ganz ok sind, dann Bromptom und Birdy - die aber auch recht teuer.


Erledigt.
 
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Das machen Sie zwar nicht, aber: Sie schweißen das Ausfallende zusammen, müsste halten, sagen sie & geht, weil der Bruch weit genug von der Verlötung in Sitz- und Kettenstrebe weg ist, so dass die jeweils zubleiben. Ich glaube, das ist eine dem Rahmen und mir angemessene Lösung. Mit anderen Worten: Suche ist erledigt. Danke Euch für alle Hinweise!
Also genau das habe ich 2x an einem Ausfaller gedacht & gemacht und es hat jeweils nur wenige Monate im täglichen gebrauch gehalten. Dann habe ich es mit CuZn gelötet und es hält nun schon mehrere Jahre.
Gut, da war es ein geschmiedeter Ausfaller und bei dir ist es einer aus Blech. Das verhhält sich unterschiedlich beim Schweißen..... aber meine 1. Wahl wäre auch da löten. Und vorher ggf. mal den anderen Ausfaller mit einer Lupe prüfen ob sich da auch schon etwas getan hat. So ein Dauerbruch befällt auch gerne mal beide Ausfaller.Auch wenn die Zugkräfte kettenseitig stärker sind, ist nicht auszuschließen daß der andere Ausfaller auch schon betroffen ist. Das Fahrergewicht belastet ja beide Ausfaller gleich.
 
Hat jemand eventuell n Faltrad günstig abzugeben oder ein Kauftipp?

Hab jetzt schon gelesen, dass die Dahons ganz ok sind, dann Bromptom und Birdy - die aber auch recht teuer.
Willst du ein billiges Klapprad oder ein brauchbares, das gut fährt und schnell klappt? Die Bandbreite ist riesig zwischen diesen Extremen und die Preisspanne dementsprechend.
 
Also das sieht für mich mehr nach einem Dauerbruch aus. Die Bruchflächen sind matt & oxidiert. Was mich wundert daß so gar keine blanke Stelle zu sehen ist. I.d.R. läuft ein Dauerbruch so ab: ein Riss vergrößert sich langsam und irgendwann ist das Material so geschwächt daß der Rest am Stück reißt- Gewaltbruch und der ist dann blank weil der Bruch frisch ist. So kann man auch feststellen warum etwas den Geist aufgegeben hat. Einmalige, große Überlastung - Gewaltbruch = Bruchfläche komplett blank.
Dauerhafte, kleine bis Mittlere Überlastung = Bruchfläche Matt & oxidiert mit kleinen, blanken Rest.
Daraus kann man dann Schlüsse ziehe ob man da konstruktiv eingreift oder mit mehr Bedacht benutzt.
Aber nach knapp 40 Jahren ist auch mal gut, statistisch geht man von 5 Jahren durchschnittlicher Nutzung eines Rades aus.
Ist das wirklich so? Ich habe gelesen, dass der durchschnittliche Deutsche 400 KM im Jahr mit dem Rad fährt (ohne Fahrten auf dem Radträger). Dann wäre ja die durchschnittliche Laufzeit nur 2000 KM. Finde ich ziemlich wenig
 
Bei 400 km/Jahr hält ein Rad tendenziell länger. Zur Auslegung der Räder und Teile geht man von 10-15000 km aus. Darauf werden z.B. Lastzyklen bei Tests ausgerichtet.
In der Praxis ist die Streuung natürlich extrem groß, sowohl bei den individuellen Jahreskilometern, als auch bei der tatsächlichen Laufleistung. Da spielen ja auch unglaublich viele Parameter mit hinein.
 
Willst du ein billiges Klapprad oder ein brauchbares, das gut fährt und schnell klappt? Die Bandbreite ist riesig zwischen diesen Extremen und die Preisspanne dementsprechend.
Nun, eher billig, sind nur kurze Strecken vom Wohnort zum Bahnhof und dann vom Bahnhof zur Arbeit. Will ungern zusätzlich zum Deutschlandticket immer noch ein Fahrradticket kaufen. Aktuell rechne ich mir immer das Auto billiger… das gefällt mir nicht.
 
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